Rotary Club Rheinfelden-Fricktal:   Freundschaft   Fairness   Hilfsbereitschaft

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News (16.12.11)

Was ist Rotary?

Rotary ist eine weltweite Organisation von Menschen aus allen Berufs- und Geschäftsbereichen. Rotary-Mitglieder aktivieren Zeit und Mittel für humanitäre Dienste, sie haben hohe ethische Grundsätze in ihrem Berufs- und auch in ihrem Privatleben.

Zudem setzen sie sich für die Förderung und Verbreitung von gutem Willen ein und wirken an der weltweiten Verständigung auf der Welt mit.

Für Rotary-Mitglieder gilt tagtäglich die "Vier Fragen-Probe":

  1. Ist es wahr?
  2. Ist es fair für alle Beteiligten?  
  3. Wird es Freundschaft und guten Willen fördern?  
  4. Wird es dem Wohl aller Beteiligten dienen? 

Das Ziel von Rotary

Das Ziel von Rotary ist die Dienstbereitschaft im täglichen Leben. Rotary sucht diesem Ziel auf folgenden Wegen näher zu kommen

  1. Durch Pflege der Freundschaft als einer Gelegenheit, sich anderen nützlich zu erweisen.
  2. Durch Anerkennung hoher ethischer Grundsätze im Privat- und Berufsleben sowie des Wertes jeder für die Allgemeinheit nützlichen Tätigkeit.
  3. Durch Förderung verantwortungsbewusster privater, geschäftlicher und öffentlicher Betätigung aller Rotarier.
  4. Durch Pflege des guten Willens zur Verständigung und zum Frieden unter den Völkern durch eine Weltgemeinschaft berufstätiger Personen, geeint im Ideal des Dienens.

Zur Geschichte von Rotary

Am 23. Februar 1905 trafen sich der Rechtsanwalt Paul Harris (1868 - 1947), der Kohlenhändler Sylvester Schiele, der Konfektionär Hiram Shorey und der Bergingenieur Gus Loehr. Was sie planten, war ein Club zur Pflege der Kameradschaft unter Leuten der Geschäftswelt. Als sie sich wiederholt trafen, wobei Neue hinzukamen, rotierten sie den Ort unter den verschiedenen Mitgliedern. Davon stammt der Name und das Symbol.
Durch die vier verschiedenen Berufe zeichnete sich schon bald das als verbindlich erklärte Berufsklassenprinzip ab. Die Toleranz gegenüber jeder Religionsgemeinschaften war durch den Umstand gegeben, dass bei den Gründungsvätern die römisch-katholische, die protestantische und die jüdische Konfession repräsentiert war. Die Internationalität bekam, wenn auch unbeabsichtigt, in der amerikanischen, schwedischen, irischen und deutschen Herkunft der vier einen symbolischen Charakter.
1910 gab es bereits 16 Clubs, wobei die Internationalität durch einen Club in Kanada gegeben war. 1911 folgten die ersten Gründungen in Europa (Dublin, Belfast, London ) 1925 wurden die ersten Clubs in Österreich, Ungarn, Tschechoslowakei, Portugal und Schweden gegründet. 1989 begannen die Wiedergründungen in den ehemaligen Oststaaaten.

Die Welt der insgesamt ca. 1.2 Mio. Rotarier (Rotary International) unterteilt sich in 34 Zonen und 528 Distrikte, in denen jeweils ca. 50 Clubs zusammengefasst sind. In der Schweiz und im Fürstentum Lichtenstein sind rund 9800 Rotarier in insgesamt 177 Clubs und drei Distrikten organisiert. An der Spitze eines Distrikts steht der jeweils für ein Jahr gewählte Governor.

Zur Förderung der Jugend werden seit 1947 von der Rotary Foundation Stipendien vergeben. Diese Stipendien ermöglichen jährlich etwa 7’000 Jugendlichen im Alter von 15 bis 19 Jahren, während einem Jahr in einem fremden Land bei einer Gastfamilie zu leben.

Grossangelegte, weltweite Spendenaktionen wurden in den in den letzten Jahren zum Beispiel mit dem Ziel, die Kinderlähmung innert 20 Jahren auszurotten (PolioPlus, seit 1985) oder den Opfern von Landminen zu helfen (Minex) initiiert.

Die Aufnahme zu Rotary erfolgt auf Einladung durch einen Club. Der Grundsatz, dass in jedem Club jeweils jede Berufsklasse nur durch ein Aktivmitglied vertreten sein darf, garantiert die berufliche Vielfalt von Rotary.