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Über unseren Club
Unsere Eckdaten
 | Club 12054 |
 | Distrikt 1980 |
 | Gegründet am 8. November 1954 |
 | z.Zt. 72 Mitglieder |
 | Altersstruktur
 | Durchschnittsalter: 63.1 Jahre |
 | < 30 0 Mitglieder |
 | 30-39 0 Mitglieder |
 | 40-49 14 Mitglieder |
 | 50-59 16 Mitglieder |
 | 60-69 18 Mitglieder |
 | 70-79 12 Mitglieder |
 | > 79 12 Mitglieder |
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 | Kontakt mit uns |
Unsere Grundsätze
Erreichen der Ziele von Rotary-International durch:
 | Pflege
der Freundschaft unter den Mitgliedern über alle Altersunterschiede hinweg
und zwischen dem oberen und unteren Fricktal
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 | Befolgen
ethischer Grundsätze in der privaten und beruflichen Tätigkeit
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 | Geistige
und materielle Unterstützung von Anliegen im Interesse der Öffentlichkeit,
besonders die Hilfe an Bedürftigen, primär in der Region, aber auch
weltweit
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 | Ermöglichen
von internationalen Kontakten, besonders für Jugendliche
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Unsere aktuelles Projekt:
Stiftung für besondere Leistungen in der Ausbildung
Der RC-Rheinfelden-Fricktal
errichtet anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums eine Stiftung aus deren
Vermögen jährlich besondere Leistungen in der beruflichen Ausbildung
ausgezeichnet werden. Zielgruppe sind Schüler aus dem Fricktal mit einem
hervorragenden Jahresabschluss oder Rang. Der Preis wird jährlich an die besten
Schüler (1-3 pro Jahr) in Form von Bargeldauszahlungen verliehen, die
Preisträger werden zusammen mit den Schulleitern ausgewählt und anlässlich einer
RC-Zusammenkunft ausgezeichnet.
Die Mitglieder des
RC-Rheinfelden-Fricktal und ihnen nahestehende Firmen, die eine gute
Berufsausbildung im Fricktal und somit die Ausbildung unserer Jugend fördern
möchten, spenden einmalige Beiträge zum Äufnen des Stiftungskapitals. Diese
Beiträge sind steuerbefreit und sollen bis zu Beginn des Jubiläumsjahres
aufgebracht werden. Ziel ist eine Kapitalausstattung der Stiftung mit CHF
50'000. Dieses Stiftungskapital und die erwirtschafteten Erträge werden
innerhalb von 10 Jahren an die Preisträger ausgeschüttet, danach ist das Projekt
abgeschlossen und die Stiftung wird aufgelöst.
Das Projekt wird unter dem
Dach der „Stiftung pro Fricktal“ realisiert, die alle administrativen und
fiskalischen Belange dieses Stiftungsprojektes betreut. Diese Stiftung, von
unserem Rotarier Tom Rütschi gegründet, ist von den Behörden anerkannt und hat
einen ähnlichen, auf unser Clubgebiet beschränkten, Stiftungs-zweck. Sie
errichtet ein separates RC-Spendenkonto, stockt die Rotary Beiträge auf und
verwaltet das RC-Spendenkonto bis zum Ablauf des Projektes. Somit ist der RC von
allen administrativen Aufgaben befreit. Rotarier A. Schafroth ist Buchhalter und
Kontrollstelle der „Stiftung pro Fricktal“ und stellt so eine sachkundige und
transparente Verwaltung des RC-Stiftungskapitals sicher. Ein Mitglied des
RC-Rheinfelden Fricktal wird für die Laufzeit der Zusammenarbeit Destinatär der
„Stiftung pro Fricktal“, welche durch ihre Beteiligung eine Erhöhung des
Bekanntheitsgrades und eine effizientere Verwirklichung ihres Stiftungszweckes
erwartet.
Es wird eigens ein
Reglement erstellt in welchem einerseits für die Zusammenarbeit des RC mit der
„Stiftung pro Fricktal“ und andererseits für das Auswahlverfahren der
Preisträger und die Preisverleihung in Zusammenarbeit mit den Schulen festgelegt
wird. Dieses Reglement wird dann vom Vorstand des RC und vom Stiftungsrat der
„Stiftung pro Fricktal“ genehmigt.
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Was: |
Die
beiden Fricktaler Rotary Clubs helfen Jugendlichen des Fricktals beim
Übergang ins Berufsleben durch individuelles Begleiten und Betreuen. |
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Warum: |
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Die konjunkturelle Lage zwingt viele Lehrbetriebe Lehrstellen
zu streichen. Wir brauchen aber gut ausgebildete Arbeitskräfte; wir wollen
die jungen Leute in den Arbeitsprozess und in unsere Gesellschaft
integrieren und sie nicht wegen einer momentanen Krise in die Sozialwerke
abschieben |
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Angebot und Nachfrage der Lehrstellen stimmt nicht überein:
Mangel an Lehrstellen, v.a. kaufmännische, EDV (alle wollen das Gleiche /
Mainstream), dagegen haben gewisse handwerkliche Berufe (Metzger, Gärtner
etc.) ein schlechtes Image |
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·
Der Informationsaustausch zwischen Berufsberatern,
Beschäftigungsprogrammen und der Wirtschaft ist noch mangelhaft. Es gilt
diesen Mangel auf privater Ebene anzugehen und nicht staatliche
Institutionen damit zu „beauftragen“ |
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Jugendliche haben oft unrealistische Berufswünsche. Sie kennen
mögliche Alternativen nicht. |
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Jugendliche, die ihre Arbeitsstelle verloren haben. |
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Mangelnde Unterstützung vom Elternhaus |
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Vielen Jugendlichen fehlt eine führende Hand zur Orientierung.
Sie stammen aus einem schwierigen sozialen, Immigranten, zerrüttetem
Elternhaus mit physischer Gewalt oder psychologischem Terror etc.) oder
haben aus anderem Grund den Halt verloren |
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Schwache schulische Leistungen, schlechte Zeugnisse; Abbrecher
einer schulischen oder beruflichen Ausbildung sind alleine gelassen und
wissen nicht wie weiter. |
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„Träumende“, die den Ernst des Lebens noch nicht erkannt
haben, doch plötzlich sind alle anderen an einer Lehrstelle und sie selbst
bleiben hängen |
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Für
alle müssen Alternativen aufgezeigt werden, neue Motivation erzeugt werden
und verborgene Qualitäten ans Licht gebracht werden. |
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Ausgangslage
Es
existieren in der Schweiz Auffangorganisationen für diese Jugendlichen, die
aus einem oder mehreren der genannten Gründe keine Lehrstelle finden
konnten. Diese Organisationen/Programme sind oft Stiftungen wie das Programm
„Chance“ in Zürich, die Vorlehre „A Job“ in Basel, „WivA“
(Wiedereingliederung von Arbeitslosen im Fricktal) im Aargau/Fricktal und
haben eine Brückenfunktion, mit der 1 Jahr (das 10. Schuljahr) überbrückt
wird. Im Aargau werden sie auch Schulabgängerprogramm genannt. Diese
Programme werden vom Bund/Kanton/Bezirk durch die Ämter AWA/SECO/ALV...
unterstützt. Die Jugendlichen werden betreut, haben Ansprüche auf
finanzielle Unterstützung z.B. ALV, müssen aber gewisse Auflagen erfüllen,
um im Programm bleiben zu können. Ziel all dieser Programme ist es, den
zweiten Anlauf auf eine Lehrstelle zu schaffen, wobei die Jugendlichen auch
von den Mitarbeitern der regionalen Berufs-beratungen unterstützt werden.
Die
Idee
In
Zusammenarbeit mit den Berufsinformationszentren des Fricktals und der WivA,
Storchenstrasse in Möhlin in der die Jugendlichen „aufgehoben“ sind bieten
die Rotary Clubs selektive Unterstützung an, die Auffangorganisationen nicht
leisten können. Dabei bleiben die Jugendlichen in ihrem Programm, unsere
Angebote ergänzen die geplanten Aktivitäten. Wir bieten Praktikas in der
realen Wirtschaft an und wir bieten Unterstützung und Begleitung durch
Göttis. Erbringen die ausgewählten Jugendlichen nicht die abgemachten
Leistungen und zeigen sie nicht den nötigen Einsatz gehen sie in das
ursprüngliche Programm der Storchenstrasse zurück.
Wir
schaffen keine neuen Lehrstellen ohne Bedarf, wir möchten unrealistische
Berufsvorstellungen korrigieren helfen, Einblick ins Berufsleben vermitteln,
Eignungstests durchführen, Erfolgserlebnisse vermitteln und so die nötige
Motivation für einen Neuanfang aufbauen. |
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Wie: |
Phase 1 (2003/04) – Vorphase |
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Schaffen und Vermitteln von Schnupperstellen (bis 1 Woche) für
Lehrstelleninteressierte sowie von Praktikastellen (4 Wochen) für
Jugendliche in einer Zwischenlösung |
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Phase 2 (2004/05) – Hauptphase |
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Götti-System / individuelle Betreuung |
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Schaffen von Praktika-Stellen (1-2 Monate) die über mögliche
alternative Berufe orientieren sollen.
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Vermittlung von Lehrstellen |
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Phase 3 (2005 ff) – Nachphase mit Übergang in Kontinuität ausserhalb Rotary |
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Fortführung des Stellenangebotes und Vermittlung innerhalb des
Berufsdienstes |
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Ziele |
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Phase
1: |
10
(Dauer-) Schnupperstellen geschaffen und vermittelt |
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10
(Dauer-) Praktikastellen geschaffen und vermittelt |
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Umsetzung Phase 2 vorbereitet |
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Phase
2: |
10
Jugendliche in Göttisystem aufgenommen und betreut |
Wie kann
Rotary beitragen
1. Nutzen des
Netzwerkes zur Schaffung und Vermittlung von Schnupper-, Praktika-, und
Lehrstellen
2. Vermitteln
von Betriebsbesichtigungen und Berufsbildern
3. Begleitung
der Jugendlichen in einer Coach-Funktion, um ihnen Stabilität und
Zukunftsperspektiven zu geben
Göttirolle:
Der Götti
soll begleiten, koordinieren, evt. nachfassen und ansonsten einfach
„da-sein“ für den Jugendlichen, falls Unterstützung oder Rat gefragt ist. Die
Jugendlichen sollen dabei Selbständigkeit erlernen, also nicht eng betreut
werden.
Voraussetzung zur Wahrnehmung der Göttirolle ist, dass gegenüber dem
Jugendlichen Verständnis und Geduld entgegengebracht wird. Im übrigen braucht es
guten Willen, Lebenserfahrung, gesunder Menschenverstand und gute
Menschenkenntnisse, also typisch rotarische Eigenschaften.
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