Rotary Club Rheinfelden-Fricktal:   Freundschaft   Fairness   Hilfsbereitschaft

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News (16.12.11)

Über unseren Club

Unsere Eckdaten

bulletClub 12054
bulletDistrikt 1980
bulletGegründet am 8. November 1954
bulletz.Zt. 72 Mitglieder
bulletAltersstruktur
bulletDurchschnittsalter: 63.1 Jahre
bullet< 30         0 Mitglieder
bullet30-39      0 Mitglieder
bullet40-49    14 Mitglieder
bullet50-59    16 Mitglieder
bullet60-69    18 Mitglieder
bullet70-79    12 Mitglieder
bullet> 79       12 Mitglieder
bulletKontakt mit uns

Unsere Grundsätze

Erreichen der Ziele von Rotary-International durch:

bulletPflege der Freundschaft unter den Mitgliedern über alle Altersunterschiede hinweg und zwischen dem oberen und unteren Fricktal
bulletBefolgen ethischer Grundsätze in der privaten und beruflichen Tätigkeit
bulletGeistige und materielle Unterstützung von Anliegen im Interesse der Öffentlichkeit, besonders die Hilfe an Bedürftigen, primär in der Region, aber auch weltweit
bulletErmöglichen von internationalen Kontakten, besonders für Jugendliche

 

Unsere aktuelles Projekt:

Stiftung für besondere Leistungen in der Ausbildung

Der RC-Rheinfelden-Fricktal errichtet anlässlich seines 50-jährigen Jubiläums eine Stiftung aus deren Vermögen jährlich besondere Leistungen in der beruflichen Ausbildung ausgezeichnet werden. Zielgruppe sind Schüler aus dem Fricktal mit einem  hervorragenden Jahresabschluss oder Rang. Der Preis wird jährlich an die besten Schüler (1-3 pro Jahr) in Form von Bargeldauszahlungen verliehen, die Preisträger werden zusammen mit den Schulleitern ausgewählt und anlässlich einer RC-Zusammenkunft ausgezeichnet.

Die Mitglieder des RC-Rheinfelden-Fricktal und ihnen nahestehende Firmen, die eine gute Berufsausbildung im Fricktal und somit die Ausbildung unserer Jugend fördern möchten, spenden einmalige Beiträge zum Äufnen des Stiftungskapitals. Diese Beiträge sind steuerbefreit und sollen bis zu Beginn des Jubiläumsjahres aufgebracht werden. Ziel ist eine Kapitalausstattung der Stiftung mit CHF 50'000. Dieses Stiftungskapital und die erwirtschafteten Erträge werden innerhalb von 10 Jahren an die Preisträger ausgeschüttet, danach ist das Projekt abgeschlossen und die Stiftung wird aufgelöst.

Das Projekt wird unter dem Dach der „Stiftung pro Fricktal“ realisiert, die alle administrativen und fiskalischen Belange dieses Stiftungsprojektes betreut. Diese Stiftung, von unserem Rotarier Tom Rütschi gegründet, ist von den Behörden anerkannt und hat einen ähnlichen, auf unser Clubgebiet beschränkten, Stiftungs-zweck. Sie errichtet ein separates RC-Spendenkonto, stockt die Rotary Beiträge auf und verwaltet das RC-Spendenkonto bis zum Ablauf des Projektes. Somit ist der RC von allen administrativen Aufgaben befreit. Rotarier A. Schafroth ist Buchhalter und Kontrollstelle der „Stiftung pro Fricktal“ und stellt so eine sachkundige und transparente Verwaltung des RC-Stiftungskapitals sicher. Ein Mitglied des RC-Rheinfelden Fricktal wird für die Laufzeit der Zusammenarbeit Destinatär der „Stiftung pro Fricktal“, welche durch ihre Beteiligung eine Erhöhung des Bekanntheitsgrades und eine effizientere Verwirklichung ihres Stiftungszweckes erwartet.

Es wird eigens ein Reglement erstellt in welchem einerseits für die Zusammenarbeit des RC mit der „Stiftung pro Fricktal“ und andererseits für das Auswahlverfahren der Preisträger und die Preisverleihung in Zusammenarbeit mit den Schulen festgelegt wird. Dieses Reglement wird dann vom Vorstand des RC und vom Stiftungsrat der „Stiftung pro Fricktal“ genehmigt.

Was:

Die beiden Fricktaler Rotary Clubs helfen Jugendlichen des Fricktals beim Übergang ins Berufsleben durch individuelles Begleiten und Betreuen.

 

 

Warum:

·        Die konjunkturelle Lage zwingt viele Lehrbetriebe Lehrstellen zu streichen. Wir brauchen aber gut ausgebildete Arbeitskräfte; wir wollen die jungen Leute in den Arbeitsprozess und in unsere Gesellschaft integrieren und sie nicht wegen einer momentanen Krise in die Sozialwerke abschieben

 

·        Angebot und Nachfrage der Lehrstellen stimmt nicht überein: Mangel an Lehrstellen, v.a. kaufmännische, EDV (alle wollen das Gleiche / Mainstream), dagegen haben gewisse handwerkliche Berufe (Metzger, Gärtner etc.) ein schlechtes Image

 

·        Der Informationsaustausch zwischen Berufsberatern, Beschäftigungsprogrammen und der Wirtschaft ist noch mangelhaft. Es gilt diesen Mangel auf privater Ebene anzugehen und nicht staatliche Institutionen damit zu „beauftragen“

 

·        Jugendliche haben oft unrealistische Berufswünsche. Sie kennen mögliche Alternativen nicht.

 

·        Jugendliche, die ihre Arbeitsstelle verloren haben.

 

·        Mangelnde Unterstützung vom Elternhaus

 

·        Vielen Jugendlichen fehlt eine führende Hand zur Orientierung. Sie stammen aus einem schwierigen sozialen, Immigranten, zerrüttetem Elternhaus mit physischer Gewalt oder psychologischem Terror etc.) oder haben aus anderem Grund den Halt verloren

 

·        Schwache schulische Leistungen, schlechte Zeugnisse; Abbrecher einer schulischen oder beruflichen Ausbildung sind alleine gelassen und wissen nicht wie weiter.

 

·        „Träumende“, die den Ernst des Lebens noch nicht erkannt haben, doch plötzlich sind alle anderen an einer Lehrstelle und sie selbst bleiben hängen

Für alle müssen Alternativen aufgezeigt werden, neue Motivation erzeugt werden und verborgene Qualitäten ans Licht gebracht werden.

 

Ausgangslage

Es existieren in der Schweiz Auffangorganisationen für diese Jugendlichen, die aus einem oder mehreren der genannten Gründe keine Lehrstelle finden konnten. Diese Organisationen/Programme sind oft Stiftungen wie das Programm „Chance“ in Zürich, die Vorlehre „A Job“ in Basel, „WivA“ (Wiedereingliederung von Arbeitslosen im Fricktal) im Aargau/Fricktal und haben eine Brückenfunktion, mit der 1 Jahr (das 10. Schuljahr) überbrückt wird. Im Aargau werden sie auch Schulabgängerprogramm genannt.  Diese Programme werden vom Bund/Kanton/Bezirk durch die Ämter AWA/SECO/ALV... unterstützt. Die Jugendlichen werden betreut, haben Ansprüche auf finanzielle Unterstützung z.B. ALV, müssen aber gewisse Auflagen erfüllen, um im Programm bleiben zu können. Ziel all dieser Programme ist es, den zweiten Anlauf auf eine Lehrstelle zu schaffen, wobei die Jugendlichen auch von den Mitarbeitern der regionalen Berufs-beratungen unterstützt werden.

Die Idee

In Zusammenarbeit mit den Berufsinformationszentren des Fricktals und der WivA, Storchenstrasse in Möhlin in der die Jugendlichen „aufgehoben“ sind bieten die Rotary Clubs selektive Unterstützung an, die Auffangorganisationen nicht leisten können. Dabei bleiben die Jugendlichen in ihrem Programm, unsere Angebote ergänzen die geplanten Aktivitäten. Wir bieten Praktikas in der realen Wirtschaft an und wir bieten Unterstützung und Begleitung durch Göttis. Erbringen die ausgewählten Jugendlichen nicht die abgemachten Leistungen und zeigen sie nicht den nötigen Einsatz gehen sie in das ursprüngliche Programm der Storchenstrasse zurück.

 Wir schaffen keine neuen Lehrstellen ohne Bedarf, wir möchten unrealistische Berufsvorstellungen korrigieren helfen, Einblick ins Berufsleben vermitteln, Eignungstests durchführen, Erfolgserlebnisse vermitteln und so die nötige Motivation für einen Neuanfang aufbauen.  

 

Wie:

Phase 1 (2003/04) – Vorphase

 

·        Schaffen und Vermitteln von Schnupperstellen (bis 1 Woche) für Lehrstelleninteressierte sowie von Praktikastellen (4 Wochen) für Jugendliche in einer Zwischenlösung

 

Phase 2 (2004/05) – Hauptphase

 

·        Götti-System / individuelle Betreuung

 

·        Schaffen von Praktika-Stellen (1-2 Monate) die über mögliche alternative Berufe orientieren sollen.

·        Vermittlung von Lehrstellen

 

Phase 3 (2005 ff) – Nachphase mit Übergang in Kontinuität ausserhalb Rotary

 

·        Fortführung des Stellenangebotes und Vermittlung innerhalb des Berufsdienstes

Ziele

 

Phase 1:

10 (Dauer-) Schnupperstellen geschaffen und vermittelt

 

10 (Dauer-) Praktikastellen geschaffen und vermittelt

 

Umsetzung Phase 2 vorbereitet

Phase 2:

10 Jugendliche in Göttisystem aufgenommen und betreut

 

Wie kann Rotary beitragen 

1.      Nutzen des Netzwerkes zur Schaffung und Vermittlung von Schnupper-, Praktika-, und Lehrstellen

2.      Vermitteln von Betriebsbesichtigungen und Berufsbildern

3.      Begleitung der Jugendlichen in einer Coach-Funktion, um ihnen Stabilität und Zukunftsperspektiven zu geben

 

Göttirolle:

 Der Götti soll begleiten, koordinieren, evt. nachfassen und ansonsten einfach
„da-sein“ für den Jugendlichen, falls Unterstützung oder Rat gefragt ist. Die Jugendlichen sollen dabei Selbständigkeit erlernen, also nicht eng betreut werden.

Voraussetzung zur Wahrnehmung der Göttirolle ist, dass gegenüber dem Jugendlichen Verständnis und Geduld entgegengebracht wird. Im übrigen braucht es guten Willen, Lebenserfahrung, gesunder Menschenverstand und gute Menschenkenntnisse, also typisch rotarische Eigenschaften.